Pinnbet im Test: Quoten, Auszahlungen und Kontolimits

Updated November 2026
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Abendlich beleuchtete Schalter eines serbischen Wettbüros mit dunklem Eingangsbereich und stiller Kassentheke
Abendlich beleuchtete Schalter eines serbischen Wettbüros mit dunklem Eingangsbereich und stiller Kassentheke
5,7/10

Ideal für: Verlässlicher Anbieter

Pinnbet war ein serbischer Wettanbieter mit stationären Annahmestellen und Online-Wetten; seit dem 26. Mai 2026 werden die Spielerkonten bei AdmiralBet geführt. Das frühere Angebot war auf Serbien beschränkt und nahm keine Kundschaft mit Wohnsitz in Deutschland an. Kennzeichnend waren lokale Zahlungswege und Fußballmärkte, aber auch eine vergleichsweise schmale Sportauswahl.

Währung RSD (serbischer Dinar)
Mindesteinzahlung Früher: IPS ab 10 RSD
Auszahlungsgrenze Früher: Bank bis 5.000.000 RSD, Filiale bis 1.000.000 RSD
Auszahlungsdauer Früher: größere Bankbeträge meist in 1–2 Tagen
Identitätsprüfung JMBG und Ausweiskontrolle vor Einzahlung
Fußballmarge 3,7–5,3 % in den Top-Ligen
Sportarten 9+ im früheren Wettprogramm
Mobil Früher iOS-App und Android-APK

Betreiber, Wechsel und Spielerkonten

Hinter Pinnbet stand die serbische Gesellschaft PINBET DOO BEOGRAD mit Sitz in Novi Beograd. Das Unternehmen verband eine stationäre Wettbürostruktur mit einer Plattform für Sportwetten und Casinospiele. Die Online-Genehmigung der serbischen Glücksspielbehörde Uprava za igre na sreću trug die Nummer 000-424-01-00063/2020-02 und stammte aus dem Jahr 2020. Für stationäre Wetten bestand eine gesonderte Genehmigung in Serbien. Ein deutsches Angebot gehörte nicht zu diesem Geschäftsmodell: Pinnbet hatte keine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL).

Die Registrierung war ausschließlich für Personen aus Serbien vorgesehen. Erforderlich waren die serbische Personenkennziffer JMBG und ein serbisches Ausweisdokument; Personen ohne entsprechenden Wohnsitz wurden nicht angenommen. Damit war auch Deutschland vom Zugang ausgeschlossen. Die deutsche Wettsteuer und das deutsche Einzahlungslimitsystem LUGAS waren für dieses serbische Produkt nicht anwendbar. Das Angebot lief in serbischen Dinar, die Oberfläche und die Betreuung in serbischer Sprache.

Am 26. Mai 2026 ging die Marke in AdmiralBet über, das zur NOVOMATIC-Gruppe gehört. Seitdem wird Pinnbet nicht mehr als eigenständiger Anbieter betrieben. Im serbischen Register steht anstelle des bisherigen Betreibers und der Pinnbet-Domain die Gesellschaft ZBET.RS D.O.O. KRAGUJEVAC mit der Plattform von AdmiralBet. Auch die früheren Werbeaktionen unter dem Namen Pinnbet endeten mit der Umstellung. Die ehemalige Filialpräsenz umfasste mindestens 100 Standorte in Serbien und gab dem Unternehmen einen deutlich lokalen Charakter.

Bei stornierten Wettscheinen verwendete die Plattform die Kennzeichnung „storniran“. Die Stornierung betraf beispielsweise abgesagte oder verschobene Spiele sowie technische Korrekturen; der volle Einsatz wurde dem Spielerkonto zurückgebucht. Die Einzelheiten erschienen in der jeweiligen Wettscheinansicht. Kritik betraf außerdem die begrenzte Sportauswahl, die Suche nach einzelnen Begegnungen und die ältere Gestaltung der Website.

Für die serbische Gesellschaft wurden 515 Beschäftigte ausgewiesen; ihr Umsatz aus Verkäufen stieg 2025 um 27,34 %.

Fußballquoten und Buchmachermarge

Die frühere Fußballlinie von Pinnbet lag in den großen Ligen bei einer Marge zwischen 3,7 und 5,3 %. In unteren Ligen erreichte sie bis zu 6,9 %. Eine niedrigere Marge bedeutet, dass der rechnerische Aufschlag des Buchmachers auf die angebotenen Quoten geringer ausfällt. Wer mehrere Spiele derselben Liga verglich, konnte die unterschiedliche Preisstellung innerhalb des damaligen Programms erkennen. Ein einheitlicher Margenwert für jede Sportart lässt sich aus diesen Fußballzahlen nicht machen.

Bei europäischen Spitzenbegegnungen gehörten viele zusätzliche Märkte zur Auswahl. Der reine Spielausgang war daher nur ein Ausschnitt aus der Fußballlinie. Auf Nischenveranstaltungen galten die genannten Top-Liga-Werte nicht automatisch; der höhere Wert für untere Spielklassen verdeutlichte den Unterschied innerhalb derselben Sportart. Pinnbet führte außerdem virtuelle Pferde- und Hunderennen, jedoch keine Wetten auf echte Pferderennen. Eine Best-Odds-Garantie für reale Pferderennen war deshalb kein Bestandteil des Sportwettangebots.

Rechenbeispiel für die Marge

Bei zwei gegensätzlichen Ausgängen mit den Quoten 1,92 und 1,92 ergibt die Summe der Kehrwerte rund 104,2 %. Der Anteil oberhalb von 100 % entspricht einer Buchmachermarge von rund 4,2 %.

Für die damalige Einordnung von Fußballquoten waren damit vor allem die jeweilige Liga und die konkrete Wettart entscheidend. Die Margenspanne der Top-Ligen beschrieb die Preisstellung der früheren Fußballmärkte.

Sportprogramm zwischen Fußball und virtuellen Rennen

Das ehemalige Sportwettenprogramm umfasste mindestens neun Sportarten. Fußball nahm den größten Raum ein und erstreckte sich über mehr als 100 Ligen. Bei stark nachgefragten Begegnungen standen mehrere Hundert Wettvarianten zur Verfügung, während die restliche Auswahl deutlich kompakter ausfiel. Damit bot Pinnbet eine ausgeprägte Fußballausrichtung, ohne dieselbe Breite über alle Sportarten zu verteilen. Für langfristige Turniersieger und ähnliche Ereignisse waren auch Spezialwetten auf den Gesamtausgang vorgesehen.

Zum übrigen Programm gehörten Basketball, Tennis, Eishockey, Baseball, Volleyball, Snooker, American Football und Darts. Im Basketball konnten Wettende auf Spielerstatistiken setzen, beispielsweise erzielte Punkte, Rebounds und Assists. Solche Märkte gab es auch für Spieler der EuroLeague. Diese Ausrichtung war konkreter als eine einfache Auswahl nach Mannschaftssieg, weil sich einzelne Leistungen eines Spielers innerhalb der Begegnung abbilden ließen.

Einen Bet Builder, mit dem sich verschiedene Wettmärkte derselben Partie zu einem individuell zusammengestellten Wettschein verbinden lassen, gab es nicht. E-Sport war ausschließlich im Livebereich vertreten; Tischtennis erschien ebenfalls im laufenden Wettprogramm. Neben traditionellen Sportarten standen schnelle virtuelle Angebote bereit, darunter Hunde- und Pferderennen, Lotterievarianten sowie Bingo und Keno. Reale Galopprennen oder Trabrennen waren nicht Teil der Linie.

Die ergänzenden Casinospiele gehörten ebenfalls zur früheren Plattform. Dort standen mehr als 5.000 Spielautomaten sowie ungefähr 430 Live-Casino-Tische bereit. Das Verhältnis zwischen dem breiten Casinoangebot und den mindestens neun klassischen Sportarten zeigt den damaligen Produktmix. Beide Spielbereiche waren über dasselbe frühere Onlineangebot zugänglich.

Livewetten und vorzeitiger Wettscheinabschluss

Livewetten waren ein fester Teil des Pinnbet-Sportprogramms. Tagsüber standen 20+ laufende Begegnungen und am Abend 60+ zur Auswahl. Wettbar waren unter anderem Fußball, Basketball, Tennis, Eishockey und Volleyball. Tischtennis und E-Sport erweiterten die Auswahl in dieser Ansicht. Für Wettende mit Interesse an diesen beiden Bereichen war der Livebereich besonders relevant, weil E-Sport außerhalb laufender Veranstaltungen nicht angeboten wurde.

Zum Funktionsumfang gehörte Cash-out. Damit konnte ein bereits platzierter Wettschein vor dem regulären Ende der betreffenden Begegnungen abgerechnet werden. Diese Funktion war sowohl online als auch in stationären Annahmestellen vorgesehen. Bei einer Kombiwette konnte eine frühzeitige Abrechnung bedeuten, dass die verbleibenden Ereignisse nicht mehr abgewartet wurden. Die Höhe des jeweils angebotenen Cash-out-Betrags richtete sich nach dem Stand der Wette und war kein festgelegter Teil des ursprünglichen möglichen Gewinns.

Einzahlungen über lokale Wege

Die Zahlungsabwicklung von Pinnbet war auf Serbien zugeschnitten. Konten wurden ausschließlich in RSD geführt. Neben internationalen Karten wie Visa, Mastercard und Maestro unterstützte der Anbieter die serbische DinaCard sowie IPS-Zahlungen über QR-Code. Hinzu kamen Banküberweisungen, AltaPay, Paralela, AVoucher und weitere elektronische Gutscheine. Für eine Plattform mit lokalen Wettbüros war die Verbindung aus digitaler Zahlung und persönlicher Kasse ein wesentlicher Bestandteil des früheren Produkts.

Einzahlungen waren auch über Tankstellenpartner und ausgewählte Annahmestellen möglich. Genannt wurden unter anderem DMB, Knez und Mihajlović Petrol sowie Standorte von Niš und Gazprom. Wer Bargeld verwenden wollte, konnte es in einer Pinnbet-Filiale auf das Konto einzahlen. Bei IPS waren Einzahlungen ab 10 RSD vorgesehen, beim AVoucher begann der Betrag bei 500 RSD. Für Karteneinzahlungen wurde auch eine Untergrenze von 300 RSD verwendet. Die Mindestbeträge hingen somit vom gewählten Zahlungsweg ab.

Zahlungsweg Frühere Verwendung
Visa, Mastercard, Maestro, DinaCard Einzahlung
IPS per QR-Code Einzahlung
AltaPay, Paralela, AVoucher Einzahlung und Gutscheineinlösung
Banküberweisung Einzahlung und Auszahlung
Bargeld an Annahmestellen Einzahlung und Auszahlung

Auszahlungen waren auf ein Bankkonto oder in bar am Schalter mittels Auszahlungscode vorgesehen. Klassische E-Wallets und Kryptowährungen gehörten nicht zu den angebotenen Zahlungsmitteln. Auch für Besucher aus anderen Ländern gab es kein Konto in Euro. Bei Kartenbuchungen fiel für die Einzahlung keine Bankgebühr an; die Auswahl der lokalen Zahlungsdienste spiegelte den auf Serbien begrenzten Kundenkreis wider.

Bis ungefähr 2021 war für die Zahlungsabwicklung zunächst ausschließlich Bargeld in den stationären Filialen vorgesehen.

Auszahlungsgrenzen und Identitätsprüfung

Für Bankauszahlungen nannte das frühere Pinnbet-Angebot eine Obergrenze von 5.000.000 RSD, für Barauszahlungen in den Annahmestellen 1.000.000 RSD. Daneben galt ein Tageslimit von 5.000.000 RSD. Bei größeren Banküberweisungen betrug die übliche Abwicklungsdauer ein bis zwei Tage. Für die Abhebung auf ein Bankkonto war ein Mindestbetrag von 300 RSD vorgesehen. Wer Geld an der Kasse entgegennahm, benötigte den zugehörigen Auszahlungscode.

Vor einer Einzahlung oder Auszahlung musste das Spielerkonto verifiziert sein. Bei der Anmeldung verlangte Pinnbet den Namen, die E-Mail-Adresse und die serbische Identifikationsnummer JMBG. Anschließend wurde ein Foto des Personalausweises oder Reisepasses im Profil hochgeladen; gegebenenfalls war zusätzlich ein Selfie mit dem Dokument erforderlich. Die Identitätsprüfung konnte zwischen wenigen Minuten und 24 Stunden dauern. Das System war auf volljährige Personen ausgelegt und erlaubte ein Konto pro Spieler.

Beim Wechsel am 26. Mai 2026 wurden die bestehenden Guthaben vollständig auf AdmiralBet übertragen. Die bisherigen Zugangsdaten blieben für die Anmeldung verwendbar. Gewinne aus Wettscheinen, die während der Umstellung noch offen waren, wurden dem Konto bei AdmiralBet gutgeschrieben. Die Übertragung umfasste somit sowohl den vorhandenen Kontostand als auch den späteren Gewinn aus noch nicht abgeschlossenen Wetten.

Mobile Nutzung mit App und APK

Pinnbet verfügte über eine Anwendung für iOS mit dem Namen „PinnBet – Sport & Slot“. Die App war für Geräte ab iOS 13 ausgelegt und vereinte Sportwetten mit dem Spielautomatenbereich. Im App Store erreichte sie 4,3 von 5 Sternen bei neun Bewertungen. Die iPhone-Anwendung war ab ungefähr Juli 2025 erhältlich; ihre frühere Nutzung gehörte zum serbischen Onlineangebot.

Auf Android wurde die Anwendung als APK-Datei über die Website bereitgestellt. Eine reguläre Ausgabe im Google Play Store gehörte nicht zu diesem Angebot. Damit unterschied sich der Installationsweg von der iOS-Version, die über den App Store bezogen werden konnte. Auch über den mobilen Browser war die Plattform nutzbar: Die Website passte sich an kleine Bildschirme an und enthielt dieselbe grundlegende Trennung zwischen Sportwetten und Casinospielen.

Für die Darstellung standen eine helle und eine dunkle Oberfläche zur Wahl. Diese Gestaltung betraf die frühere Pinnbet-Ausgabe auf mobilen Geräten.

Serbischer Chat, Telefon und E-Mail

Der frühere Pinnbet-Kundenservice war auf serbische Nutzer ausgerichtet. Livechat, Telefon und E-Mail standen als Kontaktkanäle zur Verfügung; der Chat war täglich von 08:00 bis 23:00 Uhr erreichbar. Dadurch ließ sich der direkte Kontakt sowohl tagsüber als auch am späten Abend nutzen. Eine Betreuung rund um die Uhr gehörte dagegen nicht zur damaligen Leistung. Die Kommunikation erfolgte auf Serbisch, ebenso wie die Benutzeroberfläche des auf Serbien begrenzten Sportwetten- und Casinoangebots.

Für telefonische Anfragen gab es die Rufnummern 011/63-55-731 und +381 69 804 64 63. Schriftliche Anliegen konnten an [email protected] oder [email protected] gerichtet werden. Damit standen neben dem zeitlich begrenzten Chat zwei Telefonanschlüsse und zwei E-Mail-Postfächer zur Verfügung. Seit der Übernahme betreut der E-Mail-Kundendienst von AdmiralBet die bestehenden Spielerkonten. Die genannten Pinnbet-Nummern und Postfächer gehörten zum früheren, eigenständigen Kundendienst und beschreiben dessen damalige Erreichbarkeit.

Welche Eigenschaften das frühere Angebot prägten

Lohnt sich für

  • Wettende, die Bargeld und lokale Kassen schätzten – Einzahlungen waren früher in serbischen Filialen und bei Tankstellenpartnern möglich.
  • Wettende mit Fokus auf große Fußballligen – die historische Marge in diesen Wettbewerben lag zwischen 3,7 und 5,3 %.
  • Basketballfans mit Interesse an Einzelspielern – für die EuroLeague standen Märkte auf Punkte, Rebounds und Assists bereit.
  • Wettende mit abgesagten Begegnungen – bei stornierten Wettscheinen wurde der volle Einsatz dem Konto wieder gutgeschrieben.

Besser woanders, wenn

  • Wettende aus Deutschland ein Konto benötigen – die Registrierung setzte einen serbischen Ausweis und die Personenkennziffer JMBG voraus.
  • Wettende einen eigenständigen Zugang zum früheren Produkt suchen – die Spielerkonten gingen im Mai 2026 an AdmiralBet über.
  • Wettende viele Sportarten und einen Wettkonfigurator erwarten – das Programm hatte neun oder mehr Sportarten, jedoch keinen Bet Builder.
  • Android-Nutzer eine App aus Google Play bevorzugen – die frühere Mobilanwendung wurde ausschließlich als APK bereitgestellt.

Andere regionale Wettanbieter

Die folgenden Anbieter setzen in ihren jeweiligen Heimatmärkten andere regionale Schwerpunkte:

  • Bandabets (5,2/10) — führt das Angebot einer früheren ostafrikanischen Wettmarke über mehrere nationale Märkte weiter.
  • Olabet (4,4/10) — verbindet sein Angebot mit Annahmeterminals in Maputo und Matola.
  • Pridebet (3,6/10) — nutzt länderspezifische Plattformen mit unterschiedlichen Währungen und mobilen Bezahldiensten.
  • Volcano bet (6,1/10) — verfügt über ein regionales Netz stationärer Wettlokale in mehreren benachbarten Gebieten.

Konten, Wettangebote und Zahlungswege

Welche Zulassung hatte Pinnbet für Deutschland?

Pinnbet besaß keine Erlaubnis der deutschen Glücksspielbehörde GGL und nahm keine Spieler mit Wohnsitz in Deutschland an. Die frühere serbische Online-Genehmigung war an den damaligen Betreiber PINBET DOO BEOGRAD gebunden. Zuständig war die Uprava za igre na sreću; die Erlaubnis stammte aus dem Jahr 2020 und bezog sich auf Wetten über elektronische Kommunikationsmittel. Das Angebot richtete sich ausschließlich an Kunden mit serbischer Identifikationsnummer und entsprechendem Ausweisdokument.

Was geschah mit Guthaben und offenen Wettscheinen?

Zum Wechsel am 26. Mai 2026 wurden die Guthaben bestehender Pinnbet-Spieler vollständig in deren AdmiralBet-Konten übernommen. Auch Gewinne aus noch laufenden Wettscheinen sollten dort gutgeschrieben werden. Die gewohnten Zugangsdaten konnten für die Anmeldung weiterverwendet werden. Für frühere Spieler war deshalb vor allem die Zuordnung ihres bestehenden Kontos entscheidend; die weitere Betreuung lag nach dem Wechsel beim Nachfolgeanbieter.

Wie lange dauerten Bankauszahlungen?

Bei größeren Banküberweisungen waren damals ein bis zwei Tage üblich. Ein Banktransfer war bis 5.000.000 RSD vorgesehen; an der Annahmestelle konnten höchstens 1.000.000 RSD ausgezahlt werden. Zusätzlich galt eine tägliche Obergrenze von 5.000.000 RSD. Vor der Auszahlung musste die Identität geprüft sein. Bargeld wurde nach Vorlage eines Auszahlungscodes am Schalter übergeben.

Welche Unterlagen waren für die Verifizierung nötig?

Bei der Anmeldung wurden persönliche Angaben und die serbische Kennziffer JMBG verlangt. Vor Ein- und Auszahlungen musste das Konto mit einem Ausweis oder Reisepass überprüft werden; zusätzlich konnte ein Selfie mit dem Dokument gefordert werden. Die Bearbeitung reichte von wenigen Minuten bis zu 24 Stunden. Personen ohne die erforderliche serbische Identität konnten das Angebot nicht regulär nutzen.

Welche besonderen Sportwetten gab es?

Fußball bildete den Schwerpunkt der früheren Linie. Im Basketball standen auch Wettmärkte auf die Leistung einzelner Spieler zur Verfügung, darunter Punkte, Rebounds und Assists bei Begegnungen der EuroLeague. Für E-Sport musste der Livebereich genutzt werden. Eigene Kombinationen aus mehreren Märkten derselben Partie ließen sich nicht über einen Bet Builder erstellen. Dazu kamen virtuelle Rennen als separates Spielangebot.

Gab es eine Android-App im Google Play Store?

Eine Ausgabe im Google Play Store gab es für Android nicht; Pinnbet verteilte die frühere Anwendung als APK über seine Website. Auf iPhones war die Anwendung über den App Store verfügbar. Wer keine Anwendung installieren wollte, konnte den mobilen Browser verwenden, da sich die Website an kleinere Bildschirme anpasste. Die Android-Verteilung verlangte somit einen anderen Installationsweg als bei der iOS-App.

Wer kümmert sich heute um frühere Spielerkonten?

Nach der Übertragung der Pinnbet-Konten im Mai 2026 ging die Zuständigkeit für bestehende Kundenanliegen an den Support von AdmiralBet über. Der frühere Pinnbet-Service arbeitete mit Livechat, Telefon und E-Mail und betreute hauptsächlich serbischsprachige Nutzer. Fragen zu übernommenen Konten oder Wettscheinen gehören seit der Umstellung zum Nachfolgeanbieter. Die alten Pinnbet-Kontaktwege beschreiben daher lediglich die Zeit vor dem Markenwechsel.

Was vom früheren Wettbüro-Modell bleibt

Pinnbet war stark durch das serbische Filialgeschäft geprägt: Lokale Bank- und Gutscheinlösungen, Bareinzahlungen am Schalter und eine auf Fußball ausgerichtete Sportlinie gehörten zum Kern des Angebots. Das unterscheidet die frühere Plattform von einem international ausgerichteten Wettanbieter mit vielen Kontowährungen. Das deutsche Publikum gehörte schon vor dem Markenwechsel nicht zu ihrem Kundenkreis.

Die stationäre Infrastruktur ermöglichte damals auch Cash-out direkt in der Filiale, während Basketball-Wettscheine Einzelstatistiken von EuroLeague-Spielern abbilden konnten. Diese Verbindung aus lokalen Kassen und speziellen Online-Wettmärkten prägte das serbische Angebot.

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